Donau und Bootsfahrt
Foto: Wikimedia / Paul Korecky
Touren
Die volle Liste, wenn keine Karte unten passt.
Dieselbe Suche, nur Angebote auf Deutsch.
Mit der MS Wien oder der von Hundertwasser gestalteten MS Vindobona über die Donau und durch den Donaukanal. Ab Schiffstation Wien City.
Schifffahrt ab Schwedenplatz, dazu ein Wiener Schnitzel vom Huhn mit Kartoffelsalat.
Rundfahrt auf der Donau an Bord der MS Vienna, mit Restaurant an Bord. Täglich mehrere Abfahrten.
Die Donau im Abendlicht, an Bord der MS Vindobona, MS Blue Danube oder MS Wien.
Aperitif und Abendessen mit drei Gängen am reservierten Tisch, während die beleuchteten Ufer vorbeiziehen.
Mit dem Aufzug auf 150 Meter Höhe. Oben gibt es einen Rundblick über die Stadt. Der Turm steht im Donaupark.
Praktische Infos
| Internetseite | ddsg-blue-danube.at |
|---|---|
| Adresse | Schiffstation Wien City am Schwedenplatz und weitere Anleger |
| Metro/ÖPNV | U1/U4 Schwedenplatz, je nach Anleger |
| Öffnungszeiten | auf der Internetseite prüfen |
| Eintrittspreise | auf der Internetseite prüfen |
| Karte | Auf der Karte ansehen |
Tipps
Fahrpläne und Anlegestellen vorab prüfen, viele Fahrten gibt es nur in der Saison.
Sonnenschutz und eine Jacke für den Wind am Wasser einplanen.
Die Schiffstation am Schwedenplatz liegt wenige Gehminuten vom Stephansdom.
Ob eine Tour auf Deutsch läuft, zeigt die Flagge über dem Text. Gelbe Karten mit Flagge sind auf Deutsch, blaue nicht. Die rote Karte führt zur vollen Liste.
Wien liegt an der Donau, merkt man in der Altstadt aber oft erst spät. Ein paar Stationen weiter öffnet sich der Blick: Wasser, Inseln, lange Uferwege, der Wechsel von Stadt und Grün. Der Fluss ist Arbeitsweg, Freizeitraum und Landschaft zugleich. Du gehst am Kanal entlang oder hinaus zur breiten Donau und spürst sofort mehr Luft.
Eine Bootsfahrt ändert die Perspektive. Häuser, Türme und Hügel rücken in eine Linie, Brücken werden zu Rahmen, die Stadt wirkt geordneter als zu Fuß. Tempo und Geräusch sind anders: Motor, Wasser, Wind. Manche Fahrten bleiben nah an Wien, andere folgen dem Strom ein Stück ins Marchfeld oder Richtung Wachau. Du musst nicht weit fahren. Schon eine Runde reicht, um die Lage der Stadt zu verstehen.
Ohne Einordnung bleibt der Fluss leicht nur ein Foto vom Ufer. Eine Führung erklärt Anleger, Strecken und was links und rechts vorbeizieht – Inseln, Kraftwerke, Auwald, Ortsränder. Danach kannst du selbst entscheiden, ob du an Bord bleibst oder den Weg zu Fuß am Wasser fortsetzt. Der Reiz liegt im Wechsel: sitzen, schauen, wieder an Land gehen.
Am Ufer geht das Erlebnis weiter. Radwege, Wiesen, Lokale mit Blick aufs Wasser, im Sommer Baden und Liegewiesen an geeigneten Stellen. Abends spiegeln sich Lichter auf der Donau. Der Kanal in der Stadt ist enger und urbaner; die große Donau bleibt weiträumiger. Beides gehört zu Wien, nur in anderem Maßstab.
Plane den Fluss als Pause, nicht als Pflicht. Ein Stück zu Fuß, eine Fahrt, ein Halt mit Blick gegen das Licht. Wien erklärt sich vom Wasser her anders: weniger Palast, mehr Lage. Du kehrst in die Gassen zurück und trägst die Breite mit – und das Gefühl, dass die Stadt an einem Strom gebaut ist, der weit über sie hinausführt.