Weihnachten in Wien

Eingang zum Christkindlmarkt am Rathausplatz

Foto: Wikimedia / Elekes Andor

In der Adventszeit verändert Wien das Licht. Fassaden, Bäume und Plätze werden warm ausgeleuchtet, die Innenstadt füllt sich früher, Schritte werden langsamer. Christkindlmärkte gehören dazu: Holzbuden, Punsch, Gebäck, Handwerk. Manche stehen vor großen Gebäuden, andere in engen Gassen. Du musst nicht alle ablaufen. Ein oder zwei Märkte, dazwischen ein stillerer Hof, reichen oft. Mehr

Touren

Weihnachtsmärkte

Christkindlmarkt am Rathausplatz: Der große Markt vor dem Rathaus, grob von Mitte November bis zum 26. Dezember. Eintritt frei. Auf der Karte ansehen

Schloss Schönbrunn: Stände vor dem Schloss, oft schon Anfang November und länger offen als die Innenstadt, bis Anfang Januar. Auf der Karte ansehen

Spittelberg: Stände in den Gassen des Viertels, handwerklich, bis zum 23. Dezember. Auf der Karte ansehen

Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung: Der ältere Standort in der Innenstadt, bis zum 23. Dezember. Auf der Karte ansehen


Praktische Infos

Internetseite wien.info
Adresse Rathausplatz, 1010 Wien, und weitere Märkte
Metro/ÖPNV U2 Rathaus, je nach Markt
Öffnungszeiten auf der Internetseite prüfen
Eintrittspreise auf der Internetseite prüfen
Karte Auf der Karte ansehen

Tipps

Schichten anziehen und kürzere Wege planen.

Pausen in Cafés einplanen.

Beliebte Märkte können abends voll sein.

Ob eine Tour auf Deutsch läuft, zeigt die Flagge über dem Text. Gelbe Karten mit Flagge sind auf Deutsch, blaue nicht. Die rote Karte führt zur vollen Liste.


Die Stadt bleibt im Kern sie selbst. Kirchen haben längere Öffnungszeiten im Gefühl, Konzerte und Krippen ziehen Menschen an, Cafés werden zu Wärmeinseln. Du wechselst zwischen Draußen und Drinnen: kalte Hände, dann ein Stück Torte, dann wieder Glocken und Stimmen. Weihnachten ist hier öffentlich und privat zugleich.

Ohne Orientierung wird es schnell voll und unübersichtlich. Eine Führung setzt einen Bogen: welcher Platz sich lohnt, wo die Wege kürzer sind, wann es ruhiger wird. Danach kannst du selbst bleiben oder weiterziehen. Wichtig sind warme Schuhe, kleine Pausen und ein Treffpunkt, falls die Gruppe sich teilt.

Essen in diesen Wochen ist einfach und saisonal. Maroni, Punsch, Lebkuchen, später ein Gasthaus mit klassischer Küche. Viele bleiben draußen stehen, andere suchen rechtzeitig einen Tisch. Abends wirken die Märkte intensiver, tagsüber kannst du Architektur und Dekoration in Ruhe sehen. Beides hat seinen Reiz.

Weihnachten in Wien gelingt, wenn du nicht alles sammeln willst. Ein Markt im Licht, ein Dom oder eine Kapelle, ein Weg durch Gassen, die nach Harz und Glühwein riechen. Die Stadt schenkt Stimmung, nicht Vollständigkeit. Du gehst zurück mit kalten Wangen und dem Gefühl, dass Advent hier auf der Straße stattfindet – und trotzdem Raum für Stille lässt.

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