Kanalrundfahrt

Kanalboot auf dem Wasser in Kopenhagen

Foto: Wikimedia / Leif Jørgensen

Die Boote fahren eine knappe Stunde durch Kanäle und Hafenbecken unter niedrigen Brücken. Vom Wasser siehst du Hinterseiten und Pfähle, nicht die Schaufenster der Fußgängerzone. Mehr

Touren

Praktische Infos

Internetseite visitcopenhagen.com
Adresse Anleger oft Nyhavn / Gammel Strand – auf der Internetseite prüfen
Metro/ÖPNV Metro Kongens Nytorv / Gammel Strand je nach Anleger
Öffnungszeiten mehrmals täglich in der Saison – auf der Internetseite prüfen
Eintrittspreise auf der Internetseite prüfen (meist ca. 1 Stunde)
Karte Auf der Karte ansehen

Tipps

Offenes Boot = Wind.

Eine Stunde reicht.

Abfahrt oft nahe Nyhavn.


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Kopenhagens Innenstadt sitzt auf einem Netz aus Kanälen, Gräben und Hafenbecken, das älter ist als die bunte Häuserzeile, an der die meisten einsteigen. Christian IV. und die Hafenverwaltung haben Wasserwege gegraben, wo andere Städte Gassen verlängerten. Das Boot fährt unter Brücken, die so tief liegen, dass alle den Kopf einziehen, vorbei an Pfählen, Hinterhöfen und der Rückseite von Speichern.

Von Land siehst du Schaufenster und Radständer. Vom Wasser siehst du, worauf die Häuser stehen: nasses Holz, Ziegel bis an die Kante, Gärten, die nur zur Gracht öffnen. Christianshavn wirkt von hier aus wie eine zweite Stadt im Graben, Nyhavn wie eine kurze, laute Schleuse. Eine knappe Stunde reicht; länger wird die Runde zur Wiederholung derselben Brücke.

Offene Boote bedeuten Wind und Gischt, auch im Juli. Geschlossene Salons nehmen den Kontakt zum Wasser. Die Abfahrt an Nyhavn ist bequem und voll; andere Stege liegen näher an Wohnkanälen. Keine Variante ist eine Stadtführung mit Geschichten an jeder Ecke. Es ist ein Schnitt durch die Konstruktion der Stadt.

Wer danach zu Fuß weitergeht, erkennt die Brücken wieder. Das ist der Nutzen: die Karte bekommt eine dritte Dimension. Wer das Boot mit „ganz Kopenhagen in 60 Minuten“ verwechselt, bleibt auf der Wasserstraße und kennt die Höfe nicht.

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