Food und Bier
Foto: Wikimedia / Øyvind Holmstad
Touren
Die volle Liste, wenn keine Karte unten passt.
Dieselben Touren, der Guide spricht Deutsch.
Keller und Ausschank, Pils aus der Stadt.
Stationen mit Knödeln, Suppe und einem Bier, abseits der Brücke.
Der Baumkuchen aus der Rolle, gebacken vor Ort.
Praktische Infos
| Internetseite | prague.eu |
|---|---|
| Adresse | Lokale und Brauereien in Prag |
| Metro/ÖPNV | dpp.cz |
| Öffnungszeiten | lokalabhängig – auf der Internetseite prüfen |
| Eintrittspreise | kein Eintritt (Lokale); Touren auf der Internetseite prüfen |
| Karte | Auf der Karte ansehen |
Tipps
Am Ring und direkt an der Brücke sind die Lokale voll. Eine Gasse weiter isst du ruhiger.
Mittags ist es voller, später gemütlicher. Am Nachmittag findest du leichter einen Tisch.
Hell, dunkel, vom Fass: Probier zwei Sorten im selben Lokal, dann merkst du den Unterschied.
Mehr über Food und Bier
Essen und Bier sind in Prag Alltag, kein Extra. Du gehst durch die Altstadt oder über die Kleinseite und triffst überall auf Lokale, in denen Menschen sitzen, nicht nur durchlaufen. Die Küche ist bodenständig: Braten, Soßen, Knödel, Suppe, manchmal süß zum Schluss. Nichts davon braucht Erklärung. Es sättigt, wärmt und passt zum Pflaster und zum Wetter.
Das Bier trägt die Mahlzeit. Tschechisches Bier ist Teil der Stadt wie die Moldau. Du trinkst es zum Essen, dazwischen oder einfach, weil der Nachmittag lang ist. Hell, dunkel, vom Fass – die Unterschiede merkst du am besten, wenn du nicht hetzt. Eine Kneipe um die Ecke sagt oft mehr als ein Platz direkt am Ring. Drinnen ist es lauter, draußen siehst du vorbeigehen. Beides gehört dazu.
Am klarsten wird die Küche, wenn du Klassiker nicht als Pflicht siehst. Ein Teller, der nach Soße und Fleisch riecht, Knödel, die die Sauce halten, ein Bier, das dazu passt: das reicht. Süßes findest du später, oft sichtbarer als nötig. Such lieber den Raum, in dem gegessen wird, nicht nur das Motiv davor. In Seitengassen und hinter Höfen bleibt das Essen näher am Alltag.
Plane Mahlzeiten als Pausen im Rundgang. Nach Burg, Brücke oder Altstadt braucht der Körper etwas Warmes und die Füße etwas Stillstand. Mittags ist es voller, später gemütlicher. Du musst keine lange Liste abarbeiten. Ein gutes Lokal, Zeit zum Sitzen und der Blick aus dem Fenster genügen. Wasser zum Bier, etwas Brot dazu, dann weiter.
Praktisch liegt fast alles nah beieinander. Du findest Küche und Bier dort, wo du sowieso gehst. Nimm dir nur bewusst Platz. Prag schmeckt besser, wenn du nicht zwischen zwei Sehenswürdigkeiten isst, sondern wirklich ankommst. Genau dann wird aus einem Teller und einem Glas das, was die Stadt außer Stein noch zu bieten hat: Wärme, Ruhe und ein klarer Grund, noch ein wenig zu bleiben.