Kostenlos unterwegs in Athen
Foto: Wikimedia Commons / Ggia
Aussichtspunkte
Areopag
Der Felsen nordwestlich der Akropolis ist frei und jederzeit zugänglich, eine Metalltreppe führt hinauf. Oben siehst du Akropolis, Agora und Plaka. Der Stein ist glatt, feste Schuhe helfen.
Filopappos-Hügel
Kiefernwege führen auf den Hügel der Musen mit dem Grabmal des Philopappos aus dem 2. Jahrhundert. Von hier hast du einen der besten Blicke auf die Akropolis und bis zum Meer.
Lykavittos zu Fuß
Der Weg zu Fuß auf den Hügel kostet nichts. Oben steht die Kapelle Agios Georgios, der Blick reicht über die ganze Stadt.
Plätze und Gassen
Syntagma und Wachablösung
Vor dem Parlament wechseln die Evzonen am Grabmal des Unbekannten Soldaten zu jeder vollen Stunde. Sonntags um 11 Uhr gibt es die große Zeremonie mit Musik.
Plaka und Anafiotika
Gassen und Treppen am Nordhang der Akropolis, ohne Eintritt. In Anafiotika stehen kleine weiße Häuser wie auf einer Kykladeninsel, dort wohnen Menschen.
Dionysiou Areopagitou
Die Fußgängerzone am Südhang der Akropolis führt am Akropolismuseum und am Odeon des Herodes Atticus vorbei bis zum Areopag.
Parks
Nationalgarten
Der große Park neben dem Parlament ist frei und täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Schattige Wege, Teiche und viele alte Bäume.
Zappeion
Gleich südlich des Nationalgartens liegt das Zappeion mit Gartenanlagen und Wegen, offen und ohne Eintritt.
Wege am Filopappos
Unterhalb der Akropolis verbinden Pfade aus Stein den Filopappos-Hügel, die Pnyx und den Hügel der Nymphen. Gut für einen Spaziergang am Abend.
Museen
Freie Tage in staatlichen Stätten
Vom 1. November bis 31. März ist jeden ersten und dritten Sonntag im Monat freier Eintritt. Außerdem am 6. März, 18. April, 18. Mai, am letzten Septemberwochenende und am 28. Oktober. Das Akropolismuseum hat eigene freie Tage.
Jugend aus der EU
Kinder und junge Leute bis 25 Jahre aus der EU haben in staatlichen Stätten und Museen freien Eintritt, mit Ausweis oder Pass.
Märkte
Varvakios und Monastiraki
Die Zentralmarkthalle Varvakios hat Montag bis Samstag geöffnet, sonntags ist sie zu. Der Flohmarkt am Avissinias-Platz in Monastiraki ist sonntags am größten.
Stadtführungen
Kostenlose Rundgänge mit Guide, Trinkgeld statt Ticket.
Kostenlose Rundgänge. Guide spricht Deutsch. Trinkgeld statt Ticket.
Praktische Infos
| Internetseite | thisisathens.org |
|---|---|
| Adresse | Hügel, Plätze, Parks und Märkte in Athen |
| Metro/ÖPNV | oasa.gr (Akropoli, Syntagma, Monastiraki) |
| Öffnungszeiten | Hügel und Plätze ganztags, Nationalgarten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, Varvakios Montag bis Samstag |
| Eintrittspreise | Hügel, Plätze, Parks und Märkte ohne Eintritt; Akropolis und Museen nur an freien Tagen oder bis 25 Jahre (EU) frei |
| Karte | Auf der Karte ansehen |
Tipps
Zeiten und Gratisregeln ändern sich. Vor dem Besuch auf der verlinkten Seite prüfen.
Areopag und Filopappos am besten früh oder zum Sonnenuntergang, mittags gibt es dort keinen Schatten. Wasser mitnehmen.
An den freien Sonntagen im Winter ist die Akropolis sehr voll. Wer bis 25 Jahre alt ist und aus der EU kommt, braucht dafür keinen freien Tag, nur den Ausweis.
Mehr über kostenlos unterwegs in Athen
Athen hat viele Orte, die nichts kosten. Die Hügel rund um die Akropolis sind offen, die Altstadtgassen gehören allen, und der große Park im Zentrum lädt zum Ausruhen ein. Bezahlen musst du vor allem für die antiken Stätten und die großen Museen.
Ein guter Anfang ist der Areopag. Der Felsen liegt gleich unterhalb des Eingangs zur Akropolis, oben stehst du auf blankem Stein und siehst über die Agora bis zum Lykavittos. Im antiken Athen tagte hier ein Gericht, später predigte der Apostel Paulus auf dem Hügel.
Gegenüber liegt der Filopappos-Hügel. Die Wege mit Steinplatten legte der Architekt Dimitris Pikionis in den 1950er Jahren an, sie führen durch Kiefern hinauf zum Grabmal des Philopappos. Von dort sieht man die Akropolis von der Seite und bei klarer Sicht den Saronischen Golf.
In der Stadt lohnt der Weg durch die Plaka und hinauf nach Anafiotika. Am Syntagma-Platz wechseln die Evzonen zu jeder vollen Stunde, am Sonntagvormittag mit Musik. Daneben liegt der Nationalgarten, ein schattiger Park, der früher zum Königspalast gehörte.
Museen und Ausgrabungen kosten Eintritt, es gibt aber feste freie Tage, vor allem im Winter jeden ersten und dritten Sonntag. Junge Leute bis 25 aus der EU kommen immer frei hinein. Eine kostenlose Stadtführung mit Trinkgeld hilft am ersten Tag bei der Orientierung.