Altstadt und Dam
Foto: Wikimedia
Touren
Die volle Liste, wenn keine Karte unten passt.
Dieselben Touren, der Guide spricht Deutsch.
Rundgang zu Fuß in kleiner Gruppe durch die Innenstadt. Der Guide spricht Deutsch und erzählt an den historischen Gebäuden.
Vom Dam zur Oude Kerk und durch De Wallen, über die Warmoesstraat bis zum Nieuwmarkt. Eine deutschsprachige Führerin erklärt Geschichte und Alltag des Viertels.
Eintritt in den Palast am Dam. Säle, Gemälde aus dem Goldenen Zeitalter und Möbel aus der Zeit Louis Napoleons, mit Audioguide.
Rundgang vom Dam über den Begijnhof und die Kalverstraat zu den Gassen am Oudezijds Achterburgwal. Auf Englisch.
Praktische Infos
| Internetseite | iamsterdam.com |
|---|---|
| Adresse | Dam, Amsterdam |
| Metro/ÖPNV | Tram/Metro Centraal / Dam |
| Öffnungszeiten | entfällt |
| Eintrittspreise | kein Eintritt |
| Karte | Auf der Karte ansehen |
Tipps
Morgens ist der Dam offener, später voller. Für Fotos früh kommen.
Über den Platz fahren Tram und Fahrräder. Auf den Radwegen nicht stehen bleiben.
Am Dam und in den vollen Gassen sind Taschendiebe unterwegs. Die Tasche nach vorn.
Ob eine Tour auf Deutsch läuft, zeigt die Flagge über dem Text. Gelbe Karten mit Flagge sind auf Deutsch, blaue nicht. Die rote Karte führt zur vollen Liste.
Webcam
Dam / Königspalast (SkylineWebcams)
Grachten / City Center (SkylineWebcams)
Singel-Gracht (SkylineWebcams)
Der Dam liegt dort, wo im 13. Jahrhundert ein Damm die Amstel abschloss. Um ihn wuchs die Siedlung, die sich Amstelredamme nannte. Der Platz ist bis heute die Mitte der Stadt. Der Damrak führt von hier zum Hauptbahnhof, der Rokin nach Süden.
An der Westseite steht der Königspalast. Er wurde im 17. Jahrhundert als Rathaus gebaut, zur Zeit, als Amsterdam die reichste Stadt Europas war. Später machte Louis Napoleon ihn zum Palast. Der König nutzt ihn für Empfänge, sonst ist er für Besucher offen. Daneben steht die Nieuwe Kerk, in der die Könige der Niederlande eingesetzt werden. Gegenüber erinnert das Nationaldenkmal an die Opfer des Zweiten Weltkriegs.
Östlich vom Dam liegt die älteste Ecke der Stadt. Die Oude Kerk wurde im 14. Jahrhundert geweiht und ist das älteste Gebäude Amsterdams. Um sie herum liegt De Wallen, das Rotlichtviertel, mit engen Gassen an zwei alten Grachten. Am Nieuwmarkt steht De Waag, ein Stadttor aus dem 15. Jahrhundert.
Südlich vom Dam führt die Einkaufsstraße Kalverstraat zum Spui. Dort liegt der Begijnhof, ein Hof aus dem Mittelalter mit kleinen Häusern um eine Wiese. Eines davon ist aus Holz und gehört zu den ältesten Häusern der Stadt. Im Hof bitte leise sein, hier wohnen Menschen.
Am Damrak steht die Beurs van Berlage, die frühere Börse aus rotem Backstein von 1903. Am Oudezijds Voorburgwal versteckt sich in einem Grachtenhaus eine Kirche unter dem Dach, Ons‘ Lieve Heer op Solder, aus der Zeit, als Katholiken nicht offen beten durften.
Rund um den Dam wird es mittags und am Wochenende eng. Der Platz selbst ist offen und kostet nichts. Am Nationaldenkmal wird jedes Jahr am 4. Mai der Opfer des Krieges gedacht, mit zwei Minuten Stille im ganzen Land.