Anne-Frank-Haus und Jordaan
Foto: Wikimedia
Touren
Die volle Liste, wenn keine Karte unten passt.
Dieselben Touren, der Guide spricht Deutsch.
Start am Anne-Frank-Denkmal an der Westerkerk, weiter am Haus vorbei, über den Dam ins Jüdische Viertel bis zur Portugiesischen Synagoge. Der Rundgang führt außen vorbei, nicht ins Haus.
Kleingruppe ab dem Anne-Frank-Denkmal, vorbei an Stolpersteinen, Zuiderkerk und Portugiesischer Synagoge. Auch auf Deutsch, das Haus selbst von außen.
Vom Dokwerker über das Holocaust-Denkmal und die Portugiesische Synagoge bis zum Nationaldenkmal am Dam. Auch auf Deutsch.
Höfe wie Karthuizerhofje und Claes Claeszhofje, die Noorderkerk und der Noordermarkt. Start am Anne-Frank-Denkmal, auch auf Deutsch.
Praktische Infos
| Internetseite | annefrank.org |
|---|---|
| Adresse | Westermarkt 20, Amsterdam |
| Metro/ÖPNV | Tram/Bus Westermarkt |
| Öffnungszeiten | auf der Internetseite prüfen |
| Eintrittspreise | auf der Internetseite prüfen |
| Karte | Auf der Karte ansehen |
Tipps
Tickets für das Anne-Frank-Haus buchst du auf annefrank.org mit festem Zeitfenster. Plane früh, die Zeitfenster sind oft lange vorher voll.
Im Hinterhaus sind die Treppen steil und die Räume eng. Drinnen ist es still, du gehst leise.
Vor oder nach dem Haus gehst du ins Jordaan. Westlich der Prinsengracht werden die Gassen enger und die Höfe stiller.
Ob eine Tour auf Deutsch läuft, zeigt die Flagge über dem Text. Gelbe Karten mit Flagge sind auf Deutsch, blaue nicht. Die rote Karte führt zur vollen Liste.
Das Anne-Frank-Haus steht an der Prinsengracht 263, direkt neben der Westerkerk. Im Hinterhaus versteckten sich ab Juli 1942 Anne Frank, ihre Familie und vier weitere Menschen vor der Verfolgung. Ein drehbares Bücherregal verdeckte die Treppe. Im August 1944 wurden alle verhaftet und deportiert. Anne starb Anfang 1945 im Lager Bergen-Belsen.
Ihr Vater Otto Frank überlebte als Einziger. Er veröffentlichte 1947 das Tagebuch, das Anne im Versteck geschrieben hatte. Seit 1960 ist das Haus ein Museum. Die Räume des Hinterhauses sind leer, so wie Otto Frank es wollte. Eintrittskarten gibt es nur online beim Museum, mit fester Zeit.
Vor der Westerkerk steht eine kleine Statue von Anne Frank. Die Glocken der Kirche erwähnt sie in ihrem Tagebuch. In der Westerkerk ist Rembrandt begraben, die genaue Stelle ist unbekannt. Gleich daneben, am Ufer der Keizersgracht, liegt das Homomonument.
Westlich der Prinsengracht beginnt das Jordaan. Es entstand im 17. Jahrhundert für Handwerker und Arbeiter, mit schmalen Gassen und kleinen Kanälen. Typisch sind die Hofjes, Innenhöfe mit Wohnhäusern um einen Garten, oft gestiftet für ältere Frauen und Witwen. Der Karthuizerhofje und der Sint-Andrieshofje gehören dazu.
An der Noorderkerk liegt der Noordermarkt. Samstags ist dort ein Bauernmarkt, montags ein Markt mit Stoffen und Trödel. Viele Rundgänge zur Geschichte von Anne Frank führen weiter in das jüdische Viertel um den Waterlooplein, zur Portugiesischen Synagoge und zum Jüdischen Museum.
Im Jordaan haben viele Straßen Namen von Blumen und Bäumen, etwa Rozengracht, Lindengracht und Bloemgracht. In den Seitenstraßen liegen kleine Galerien, braune Cafés und Läden. Abends ist das Viertel ruhig, am Wochenende sind die Märkte und Cafés voll.