Kostenlos unterwegs in Amsterdam
Foto: Unsplash / Mathias RedingIn Amsterdam sind Fähre, Parks und mancher Hof ohne Ticket. Museen kosten Eintritt, Stadtführungen gibt es auch gegen Trinkgeld. Mehr
Aussichtspunkte
Fähre nach Amsterdam-Noord
Die Fähren hinter dem Hauptbahnhof sind gratis. Vom Deck siehst du das IJ und die Skyline am Ufer.
Dach des NEMO
Das Dach ist über die Treppe an der Ostseite frei, das Museum innen nicht. Das Dach ist von Dienstag bis Sonntag offen.
Oosterdok
Kai und Wasser zwischen NEMO, Schifffahrtsmuseum und Bibliothek. Der Weg am Wasser ist frei.
Kirchen und Plätze
Begijnhof
Hof in der Innenstadt, frei. Hier wohnen Menschen, bitte ruhig verhalten.
Dam
Platz mit Palast und Nieuwe Kerk. Der Platz ist frei, die Kirche oft mit Eintritt.
Westerkerk
Kirche oft frei oder gegen Spende. Der Turm ist nicht frei, er kostet extra.
Parks
Märkte
Stadtführungen
Kostenlose Rundgänge mit Guide, Trinkgeld statt Ticket.
Kostenlose Rundgänge. Guide spricht Deutsch. Trinkgeld statt Ticket.
Praktische Infos
| Internetseite | iamsterdam.com |
|---|---|
| Adresse | Fähren, Parks, Höfe und Märkte in Amsterdam |
| Metro/ÖPNV | gvb.nl (Fähre gratis) |
| Öffnungszeiten | öffentliche Orte ganztags; Kirchen und Märkte auf der Internetseite prüfen |
| Eintrittspreise | Fähre, Parks und mancher Hof ohne Eintritt; Museen nicht kostenlos |
| Karte | Auf der Karte ansehen |
Tipps
Zeiten und Gratisregeln ändern sich. Vor dem Besuch auf der verlinkten Seite prüfen.
Fähre und Park am besten früh. Im Begijnhof leise sein, dort wohnen Menschen.
Museen nur mit geprüftem freiem Zeitfenster einplanen, nie als Standard. Die Fähre nach Noord kostet nichts, auch mit Fahrrad.
Amsterdam ist eine Stadt, die man zu Fuß und vom Ufer aus erlebt. Die Grachten, die Brücken und die schmalen Häuser des Grachtengürtels kosten nichts, und sie gehören seit 2010 zum UNESCO-Welterbe. Wer einfach an der Herengracht, der Keizersgracht oder der Prinsengracht entlanggeht, sieht das Amsterdam des 17. Jahrhunderts ohne Ticket und ohne Schlange.
Ein guter Anfang ist die Fähre hinter dem Hauptbahnhof. Die Boote fahren ohne Fahrkarte über das IJ nach Noord, die Überfahrt dauert nur wenige Minuten. Am anderen Ufer stehen der A’DAM Toren und das Filmmuseum EYE, von dort hast du den Blick zurück auf den Bahnhof und die Altstadt. Auf dem Rückweg lohnt der Weg am Wasser entlang zum Oosterdok und auf das Dach des NEMO.
In der Innenstadt liegen mehrere stille Orte ohne Eintritt. Der Begijnhof am Spui ist ein Hof aus dem Mittelalter mit kleinen Häusern um eine Wiese, eines davon ist aus Holz. Der Dam mit Palast, Nieuwe Kerk und Nationaldenkmal ist der Mittelpunkt der Stadt. An der Westerkerk liegt das Homomonument, drei Dreiecke aus rosa Granit am Ufer der Keizersgracht. Weiter südlich überspannt die Magere Brug die Amstel.
Die Parks sind offen und frei. Der Vondelpark ist der bekannteste, mit Teichen, Wiesen und einer Freilichtbühne, auf der im Sommer gespielt wird. Der Westerpark liegt um ein altes Gaswerk, der Museumplein ist eine große Rasenfläche zwischen Rijksmuseum, Van Gogh Museum und Concertgebouw. Wer die Museen nicht besucht, kann den Platz trotzdem genießen.
Die Märkte sind frei zugänglich, bezahlt wird nur, was man kauft. Der Albert-Cuyp-Markt in De Pijp ist der bekannteste, der Noordermarkt im Jordaan der gemütlichste. Zum Schauen und Riechen reicht ein Spaziergang zwischen den Ständen.
Die großen Museen sind nicht kostenlos, und freie Tage gibt es dort nicht als feste Regel. Wer Rijksmuseum, Van Gogh Museum oder das Anne-Frank-Haus besuchen will, bucht auf den Seiten der Häuser ein Zeitfenster. Den Rest des Tages kannst du mit Fähre, Parks, Höfen und Grachten ohne Eintritt füllen. Eine kostenlose Stadtführung mit Trinkgeld hilft am ersten Tag bei der Orientierung.